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Amethyst Stein: Alles zu dem seit der Antike verehrten, atemberaubend schönen Schmuckstein

Amethyst Stein: Alles zu dem seit der Antike verehrten, atemberaubend schönen Schmuckstein

Der Amethyst ist einer der schönsten und beliebtesten Edelsteine und findet in unzähligen Schmuckstücken Verwendung. Seine intensive Farbe beeindruckte schon die Menschen der Antike. Manche sagen dem Amethyst sogar mystische und heilsame Kräfte nach. Sowohl in der Schmuckherstellung als auch in der Spiritualität spielt der auffallend hübsche Stein eine grosse Rolle. Bei uns erfährst du, wo du den Amethyststein ausser in Ohrringen und Ketten noch findest, welche Bedeutung ihm zugeschrieben wird und was ihn zu einem der meist gefragten Steine macht.

Wie sieht der Amethyst aus und welche Farbe hat er?

Beim Amethyst handelt es sich um eine Quarz-Variation. Somit zählt er zu den Mineralien. Er zeichnet sich durch seine charakteristische Ansammlung von unterschiedlich grossen Kristallen aus, deren Farben von einem hellen Lila bis in ein dunkles Violett reichen. Es ist die Kombination aus geometrischen, eckigen Strukturen und dem spannenden Farbspektrum, die den Amethyst zu einem beliebten Schmuckstein macht. Da er halbtransparent ist, fällt das Licht durch ihn hindurch und lässt ihn wunderschön strahlen. Je nach Lichtintensität und Lichteinfall zeigt der Amethyststein verschiedene Violett-Facetten und offenbart wunderbare Maserungen und Farbverläufe.

Woher hat der Amethyst seinen Namen?

Das Wort Amethyst leitet sich vom griechischen Wort „amethystos“ ab. Amethystos wiederum setzt sich aus der Negation „a“ und dem Wort „methustos“ zusammen, die für „nicht“ und „vergiftend“ stehen. Diesen Namen erhielt der Stein, da die Menschen der Antike überzeugt waren, dass der Amethyst Trunkenheit vorbeugen und Rauschzuständen entgegenwirken könne. Manche Griechen dachten einst, sie würden nicht betrunken werden, wenn sie den Wein aus einem Becher aus Amethyst tränken. Der Aberglaube verlieh dem Amethyst seinen Namen, auch wenn sich heute vermutlich niemand mehr einen der Steine umhängt, bevor er mit seinen Freunden anstösst. Eine Heilwirkung wird ihm in esoterischen Kreisen jedoch bis heute nachgesagt.

Wo findet der Amethyst Verwendung?

Mit seiner prächtigen Färbung ist der Amethyst wie für Schmuck gemacht. Ob als Anhänger, als Kette oder als Ohrring – der violette Stein ziert viele Frauen und auch Männer. Amethysten sind beleibte Geschenke für Stein-Fans, da sie je nach Grösse beeindruckende Kristallformationen und Farbfacetten aufweisen und den Bewunderer immer wieder zum Staunen bringen. Weiterhin dient der Amethyst als:

  • Dekostein
  • Glücksbringer
  • Heilstein (laut esoterischen und spirituellen Menschen), zum Beispiel als Komponente für energetisierendes Edelsteinwasser

Warum geben manche Menschen Amethysten ins Wasser?

Glaubt man Esoterikern, besitzen die violetten Edelsteine besonders wohltuende Heilkräfte. Deshalb geben sie Amethysten gerne in das Wasser, um dieses mit dem Mineral anzureichern. Sie vertreten die Meinung, dass sie über das Wasser die heilsamen Eigenschaften des Amethysts aufnehmen und ihrem Körper und Geist so etwas Gutes tun. Selbstheilungsprozesse sollen durch das Edelsteinwasser angekurbelt, die Fantasie angeregt und Kopf und Kreislauf beruhigt werden. Da der Amethyst auch mit dem Kronenchakra in Verbindung gebracht wird, sagt man ihm nach, dass er die Spiritualität des Trägers vertiefe.

Welche Edelsteine passen zu einem Anhänger aus Amethyst?

Rein optisch gesehen, harmoniert der Amethyst wunderbar mit dem Rosenquarz. Das Lila des Amethysts und das Rosa des Rosenquarz’ bilden zusammen ein sinnliches Farbspiel, das vor allem bei Frauen beliebt ist. Auch der transparente Bergkristall oder der durchsichtige Mondstein mit seinem sanften, regenbogenfarbenen Schimmer passen hervorragend zum Amethyst. Geht es dir um die spirituelle oder esoterische Verwendung des Amethysts und du möchtest seine angeblich positive Wirkung auf das Kronenchakra verstärken, dann kombiniere den Stein mit einem Diamanten, Phenakit oder violetten Fluorid.

Wie reinigt man Amethysten?

Trägst du deinen Amethyst als Schmuckstein direkt auf deiner Haut, ist eine regelmässige Reinigung wichtig. Dazu hältst du ihn einfach unter fliessendes Wasser und reibst ihn sanft mit einem Tuch ab. Verwende keine Reinigungsmittel, um Schäden am Stein zu vermeiden. Spirituelle und esoterische Menschen geben zudem an, dass es wichtig sei, Heilsteine wie den Amethyst auch energetisch zu reinigen. Eine Amethyst-Druse oder ein Stück einer solchen Druse dient laut ihnen als energetisches Reinigungs-Werkzeug für den Amethyst. Lege ihn über Nacht in die Amethyst-Druse. In dieser Zeit soll die Druse den Stein entladen und die negative Energie in positive umwandeln.

Welches Sternzeichen passt zum Amethyst?

Der Amethyst gilt als Geburtsstein des Sternzeichens Fisch. Vom Wasser-Sternzeichen Fisch behauptet man, dass es sensibel, feinfühlig, verträumt und empfindlich sei. Amethysten als Anhänger sollen Fischen helfen, trotz ihrer Emotionalität geerdet zu bleiben und den Kopf frei zu haben. So tragen die Edelsteine, laut esoterischen Ansichten, dazu bei, dass du auch in emotional aufwühlenden Situationen ruhig, konzentriert und bedacht bleibst. Des Weiteren sagt man über den Amethyst, dass er den Stress des Trägers reduziert. Das intensive Violett soll die Fantasie anregen und helfen, Blockaden zu lösen. Spirituellen Fischen, so die These, schenkt der Amethyst Erkenntnis und Hingabe. Die von Natur aus stark ausgeprägte Intuition von Fischen wird gestärkt, was sie dabei unterstützt, Probleme einfacher und effizienter zu lösen und sich von diesen nicht so stark aus der Bahn werfen zu lassen.

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