Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Amazonite sind Silikate mit geringem Bleianteil. Sie zählen zur Mineralklasse der Gerüstsilikate und hier zur Gruppe der Feldspate. Bekannt sind die Edelsteine auch unter dem Namen Amazonensteine. Die Entstehung findet unter hohem Druck in der Erdkruste statt, genauer gesagt in Granitschichten, etwa durch magnetische Vorgänge in vulkanisch geprägten Regionen. Amazonite wurden aufgrund ihrer schönen Farbe und ihrer Wirkung bereits im Alten Ägypten geschätzt. Der weltberühmte Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt beobachtete zudem in Lateinamerika, wie Frauen, die er als „Amazonen“ einschätzte, die Steine zu Schmuckstücken verarbeiteten. Damit gab er den Anstoss für die Namensgebung als Amazonenstein. Mit dem Fluss Amazonas hat der Begriff also nichts zu tun.
Der Amazonit zählt zu den am häufigsten vorkommenden Mineralien weltweit. Die wichtigsten Anbaugebiete befinden sich in den USA und in Brasilien sowie in Indien und Madagaskar. Darüber hinaus gibt es Vorkommen in Norwegen und Russland.
Die auffälligste Eigenschaft des Amazonensteins ist seine markante grüne Farbe. Es gibt verschiedene Farbabstufungen – von intensivem Türkis über Matt-Grün bis hin zu nahezu farblosen Nuancen. Optisch erinnert der Amazonit ein wenig an den Aquamarin oder auch an Jade und Türkis. Der Edelstein lässt sich zu verschiedensten Schmuckstücken verarbeiten, etwa zu Armbändern. Du kannst ihn hervorragend mit Elementen aus Silber oder Gold kombinieren, aber auch zu einem Lapislazuli oder einem Karneol passt der Amazonit ausgesprochen gut – zumal sich die Wirkungen optimal ergänzen. Aufgrund der hohen Spaltbarkeit ist der Stein eher brüchig und schwer zu fassen. Er wird daher vorzugsweise im Tafelschliff verarbeitet. Ausserdem gibt es Handschmeichler aus Amazonit sowie Figuren und Skulpturen, die überall als schöner Blickfang dienen.
Amazonensteine finden auf vielfältige Weise Verwendung. Dem Heilstein werden unter anderem folgende Wirkungen auf den Körper zugeschrieben:
Du siehst: Amazonensteine sind vielseitig einsetzbar. Nebenwirkungen hat der Heilstein übrigens nicht, sodass nichts gegen eine Nutzung spricht. Auch dann, wenn du wegen deiner Beschwerden bereits in Behandlung bist, kannst du den Stein als Begleitung zur Therapie anwenden.
Ein Amazonit kann nicht nur dein körperliches Wohlbefinden verbessern, sondern sich auch positiv auf deinen Seelenzustand auswirken. Der Stein findet insbesondere bei Personen Verwendung, die unter anhaltender Unruhe und Stress leiden oder sogar mit Depressionen zu kämpfen haben. Der Amazonenstein spendet Trost, verhilft zu mehr Ruhe und Gelassenheit und schenkt auf diese Weise neue Lebensfreude. Auch dann, wenn Ungeduld, Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen und innere Angstzustände zu deinen Symptomen zählen, triffst du mit dem Amazonit als Heilstein die richtige Wahl.
In der Alternativmedizin hängt die konkrete Verwendung des Amazoniten davon ab, was du mit dem Heilstein erzielen möchtest. Leidest du beispielsweise unter Schlafstörungen, empfiehlt es sich, den Stein während des Schlafs unter das Kopfkissen zu legen. Möchtest du tagsüber Ruhe und innere Kraft aus dem Stein ziehen, trage ihn am Körper – beispielsweise als Amulett oder Ring. Auch Anhänger, Ketten und Armbänder mit Amazonensteinen sind in diesem Fall eine gute Option. In Situationen, die von dir viel Kraft und emotionale Ruhe erfordern, kannst du dir auch einen Amazoniten auf den Körper legen, etwa bei medizinischen Eingriffen. Viele Frauen haben sogar bei der Geburt von den positiven Wirkungen des Steins profitiert. Eine weitere Möglichkeit, um die heilsamen Kräfte des Amazonensteins zu nutzen, ist die Herstellung von Edelsteinwasser zum Trinken. Grundsätzlich ist es jedoch ratsam, Edelsteinwasser aus Amazoniten aufgrund des hohen Bleigehalts nicht selbst herzustellen, sondern die Zubereitung einem fachkundigen Experten zu überlassen.
Mindestens einmal in der Woche solltest du einen Amazonenstein unter fliessendem Wasser reinigen, um Staub zu entfernen. Zusätzlich ist es ratsam, den Heilstein im Abstand von vier Wochen vollständig zu entladen. Dazu greifst du am besten zu einem Hämatit und hältst ihn an den Amazonit. Um den Stein danach wieder aufzuladen, legst du ihn in den frühen Morgenstunden an einen Platz, der direkt von der Sonne beschienen wird.
Rotgold, Weissgold, Gelbgold oder Platin – Verlobungsringe wie auch Eheringe sind aus edlen Materialien gefertigt. Insbesondere zur Hochzeit darf es natürlich etwas Besonderes sein: Die Eheringe aus Gold tragt ihr als Paar im Idealfall für den Rest eures Lebens. Bei der Vorstellung der Neuheiten in Sachen Schmuck sieht man aber immer wieder neue Trends: Edelstahl, Titan und Carbon werden zunehmend zu Schmuck verarbeitet. Diamantringe zur Hochzeit scheinen da etwas aus der Mode geraten zu sein. Aber ist das wirklich so? Eheringe aus Gold oder Silber, Platin oder Titan – wir beantworten die wichtigsten Fragen!
Willst du mich heiraten? Für viele Paare ist diese alles entscheidende Frage ein wichtiger und aufregender Schritt in ein gemeinsames Leben. Nach dem Heiratsantrag werden in der Schweiz traditionell auch Verlobungsringe ausgetauscht. An welcher Hand der Ring bis zur Zeit der Hochzeit getragen wird und welche Gründe es für diese Trageweise gibt, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem verraten wir dir, an welcher Seite Eheringe getragen werden. Und schliesslich erhältst du noch Tipps, wie du den Verlobungsring auch nach der Heirat weiter tragen kannst.
Makramee Armbänder erleben eine Renaissance. Von den Hippies geliebt und in verschiedenen Varianten und allen Farben gebastelt, hat die Knüpftechnik mit dem Trend der Freundschaftsbänder wieder viele neue Freunde gefunden. Die Technik stammt aus dem orientalischen Raum. Ketten, Netze, Armschmuck und ganze Kleidungsstücke wurden in den 1970er Jahren in Makramee gefertigt. Allein das Basteln mit den Baumwollfäden hat etwas Meditatives. Probiere einmal aus, wie aus Baumwollschnur Makramee Armschmuck geknüpft wird. Eine Zusammenstellung des Materials, einfache Anleitungen und Tipps rund um die Kunst der Schmuckherstellung findest du hier. Vielleicht entdeckst du ein neues Hobby?
Die Muschel mit Perle ist ein Sinnbild für Schönheit und Reichtum. Mit ihrem seidigen, edel schimmernden Glanz faszinieren Perlen auf eine mystische Weise. Seit jeher verwenden Menschen die kostbaren Kugeln zur Herstellung kunstvoller Anhänger und Ketten. Perlenschmuck gehört zu den edelsten und wertvollsten Geschenken. Neben den Perlen, die durch einen glücklichen Zufall in den Muscheln entstehen, gibt es die vielfach verwendete Variante der Zuchtperle. Die als Tränen der Götter bezeichneten Gebilde verdanken ihre Faszination dem Zusammenspiel von Orient und Lüster, von Lichtbrechung und Glanz.
Viele Frauen und Männer lieben sie: Nasenpiercings. Kein Wunder also, dass sie zusammen mit Ohrlöchern in der Piercing-Welt besonders weit verbreitet sind. Der Körperschmuck lässt sich dabei als Stecker oder Ring tragen, ergänzt zum Beispiel ein Lippenpiercing, verleiht der Nase eine markante Note oder setzt einfach ein modisches Statement. Weshalb auch immer du dich für ein Nostril entscheidest: Stelle sicher, dass du es richtig pflegst, damit es ohne Komplikationen abheilt und du keine Entzündung an der Nase entwickelst. Wir haben Tipps, die dich bei diesem Prozess unterstützen und zeigen dir ausserdem, was du sonst zum angesagten Nasenpiercing wissen musst.
Der Ring am Finger ist nicht nur ein Schmuckstück, sondern symbolisiert auch häufig den Beziehungstand einer Person. So gibt es Verlobungsringe und Trauringe, die eine ganz bestimmte Aussage haben. Einer der bekanntesten Verlobungsringe ist der Solitairering mit einem Diamanten als Schmuckstück. Der Edelstein steht als Symbol für die Unzerbrechlichkeit der Liebe.