Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Bijouterie-Experten in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Armbänder selber machen: DIY Techniken für Gross und Klein

Armbänder selber machen: DIY Techniken für Gross und Klein

Armbänder gehören einfach zum Sommerlook. Auf gebräunter Haut wirken die bunten Bändchen verspielt und lässig – oder auch rustikal, je nach Material. In Urlaubsorten werden sie für kleines Geld von Strassenhändlern oder in Souvenirläden angeboten. Aber aus welchem Grund solltest du sie eigentlich kaufen? Du kannst doch problemlos Armbänder selber machen, die mindestens ebenso gut aussehen. Und das Beste daran ist: Selbst gemachte Armbänder sind immer genau nach deinem Geschmack. Hier erfährst du alles Wissenswerte zum Thema „Armbänder selber machen“.

1. Die Gründe, Armbänder selber zu machen

DIY Armbänder sind schnell gebastelt. Du brauchst weder viel Zeit noch viel Material oder Werkzeug, um ein Armband selber zu machen. Einige Methoden zum Herstellen von Armbändern sind so unkompliziert, dass auch schon Kinder ihre eigenen Armbänder basteln können. Für viele Techniken wie Makramee oder Paracord-Flechtarbeiten brauchst du so wenig Bastelzubehör, dass du dir fast überall schnell ein neues Armband knüpfen kannst. Im Schwimmbad, im Garten oder während lästiger Wartezeiten fabrizierst du im Handumdrehen ein kleines individuelles Kunstwerk. Ganz nebenbei bringst du die Leute um dich herum zum Staunen und knüpfst so vielleicht neue Kontakte. Hinzu kommst, dass das Bastelmaterial recht kostengünstig ist. Der wichtigste Grund, um deine eigenen Designerstücke zu fabrizieren ist aber: Armbänder selber basteln ist lässig!

2. DIY-Armbänder als Geschenke machen

Abgesehen von Freundschaftsarmbändern, die ohnehin zum Verschenken gedacht sind, eignen sich auch andere DIY-Armbänder als individuelle Geschenke. Jedes deiner selbstgebastelten Armbänder ist ein Unikat – und damit viel wertvoller als gekaufte Bändchen. Selbst wenn du zehn Armbänder nach derselben Anleitung bastelst, können sie völlig unterschiedlich aussehen. Du hast die Möglichkeit, Material und Farben zu variieren oder zusätzliche Anhänger, Buchstaben und Perlen einzuarbeiten. Von Freundschaftsarmbändern in Neonfarben über rustikale Ton-in-Ton-Armbänder bis hin zu Glitzerarmbändern mit seidig schimmernden Fäden und aufgesetztem Strass – es gibt unendlich viele Ideen für DIY-Armbänder, die du selbst ausprobieren kannst. Mit ein wenig Übung und noch weniger Material zauberst du die fantastischsten Designer-Armbänder. Deine selbstgemachten Geschenke kommen unter Garantie viel besser an als gekaufte Massenware.

3. Das richtige Material zum Selbermachen von Armbändern

Wenn du gerade erst in das Thema einsteigst, lohnt es sich vielleicht, mit einem DIY-Set zum Armbänderbasteln anzufangen. In solchen Sets ist alles enthalten, was du für ein oder mehrere Armbänder benötigst. Gedruckte Anleitungen sind auch dabei. Mit diesen Sets ist es sehr einfach, Armbänder selber zu machen – dein Erfolg ist fast schon garantiert. Andererseits bist du natürlich etwas eingeschränkt, was die Auswahl von Farben und Material angeht. Optimale Variationsmöglichkeiten hast du, wenn du dich für eine bestimmte Technik entscheidest und dir dann Anleitungen und Zubehör online oder im Fachhandel besorgst. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Materialien, aus denen du Armbänder selber machen kannst:

  • Dickes Leder oder Lederschnüre für ein Lederarmband
  • Silber- oder Kupferdraht für ein Gliederarmband
  • Bunte Fallschirmschnüre für ein Paracord-Armband
  • Wolle für ein Wollarmband
  • Gummiringe für ein LOOP-Armband
  • Buntes Stickgarn für ein geknüpftes Freundschaftsarmband
  • Dicke Fäden oder Schnüre für ein Makramee-Armband

4. Die Grundausrüstung, um Armbänder selber zu machen

Für eine Grundausrüstung zum Basteln von Armbändern brauchst du nicht viel: Bei den meisten Techniken benötigst du nur eine Schere und eine kleine Flachzange, um eventuelle Verschlüsse anzubringen. Wenn du den Makramee-Kreuzknoten gelernt hast, brauchst du sogar überhaupt keinen Verschluss mehr. Das Beste am Kreuzknoten-Verschluss ist, dass deine Armbänder dadurch in den Grössen verstellbar sind. Du kannst ihn bei Lederschnüren sowie bei Paracord und anderen dicken Schnüren einsetzen. Falls du Lederarmbänder aus Flachleder herstellen möchtest, brauchst du allerdings wesentlich mehr Material:

  • Lederschere oder Halbmond
  • verschiedene Punzierstempel
  • Locheisen
  • Lederfarbe

5. Anleitungen zum Selbermachen von Armbändern nutzen

Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen und Videos zu den verschiedenen Techniken, mit denen du Armbänder selber machen kannst. Zumeist stammen sie von Anbietern, die auch die Materialien für die jeweilige Technik verkaufen. Viele der Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind so ausführlich gehalten, dass du damit problemlos das entsprechende Armband selber machen kannst. Ausserdem findest du häufig auch noch spezielle Tipps und Tricks zur Verarbeitung und Pflege der einzelnen Materialien.

6. Anhänger für DIY-Armbänder finden

Mit Anhängern hast du noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten für deine DIY-Armbänder. Du findest sie entweder im Fachhandel für Bastelbedarf oder im Internet. Achte bei Online-Käufen darauf, dass die Anhänger nicht aus Metallen bestehen, die Allergien auslösen können. Vielleicht findest du sogar den einen oder anderen Glücksbringer unter deinen ausrangierten Schmuckstücken. Manchmal lohnt es sich auch, in einer Bijouterie zu stöbern: Eine Kette mit Perlen und vielen kleinen Anhängern kann dir Material für mehrere Armbänder liefern. Wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du sogar Naturmaterialien für Armbänder verwenden. Dazu bohrst du kleine Löcher in Muschelschalen, winzige Treibholzstückchen oder sogar in kleine Steinchen. Unser Tipp: Oft ist es einfacher, die Anhänger nachträglich an das Armband zu nähen als sie direkt einzuarbeiten.

7. Knoten für Makramee-Armbänder lernen

Die meisten Makramee-Armbänder für Männer sind mit dem Kreuzknoten geknüpft. Ein horizontaler oder diagonaler Rippenknoten erzeugt einen besonders filigranen Eindruck. Mit dem Wellenknoten kreierst du ein Armband, das einer Helix ähnlich sieht und fast schon etwas orientalisch wirkt. Übrigens: Bei Makramee lassen sich alle Knoten miteinander kombinieren.

Der Bijouterievergleich für die Schweiz. Finde die besten Bijouterie-Experten in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Perlen reinigen – Tipps von der Schmuckpflege bis zur Aufbewahrung

Perlen zu reinigen ist eine kleine Herausforderung. Du möchtest, dass dein kostbarer Schmuck glänzt und strahlt. Vor allem willst du ihn aber nicht zerkratzen. Gerade Perlen sind empfindlich und können schnell ihren zarten Schmelz verlieren. Doch es gibt einige Haushaltstipps, mit denen du den Schmuckglanz erhältst und Schmutz dennoch wirksam entfernst. In diesem Ratgeber findest du Hinweise rund um die Schmuckreinigung für Perlen-, Gold- und Silberschmuck, die du schnell und ohne deine Gesundheit zu gefährden zu Hause anwenden kannst. Das schonende Putzen von Schmuckstücken ist eine kleine Kunst, aber kein Hexenwerk. Unsere Tipps helfen dir, Schmuck nachhaltig zu pflegen.

Christina-Piercing für Frauen: Wissenswertes zur richtigen Pflege des Intimpiercings

Das Christina-Piercing ist bekannt als weiblich-erotischer Körperschmuck. Das sogenannte Oberflächenpiercing sitzt direkt am Venushügel der Frau. Die Besonderheit: An dieser Stelle ist der Schmuck, anders als es etwa bei Ohrringen der Fall ist, nicht sofort sichtbar. Das sorgt für einen aufregenden Überraschungseffekt – ähnlich wie bei einem Bauchnabelpiercing oder einem Zungenpiercing. Bei Intimpiercings gibt es jedoch einige Punkte zu berücksichtigen, damit die Wunde richtig verheilt. Wir fassen zusammen, wie du dein neues Piercing richtig pflegst und welche Risiken du vor und nach dem Stechen des Christina-Piercings beachten musst.

Tahitiperlen: Die dunkle „Königin der Perlen“

Tahitiperlen unterscheiden sich durch ihre hellgraue bis schwarze Farbe von anderen Perlensorten. Sie werden deutlich grösser als andere Perlen und daher vor allem für Kettenanhänger oder Ohrschmuck verwendet. Durch die aufwändige Zucht und die geringe Ausbeute gehören sie zu den teuersten Schmuckmaterialien überhaupt. Colliers und Armbänder mit Tahitiperlen sind exklusive modische Statements und Ausdruck von aussergewöhnlichem Luxus.

Schmuck selber machen – Tipps, Tricks, Anleitungen und Zubehör für Armband, Ring und Kette

Schmuck selber machen ist eine gute Idee, wenn du Wert auf Individualität legst und kreativ werden möchtest. Aus Glasperlen, Silberdraht und Edelstahl entstehen Ohrringe, Ketten und Armbänder, von denen einige das Potenzial haben, zum Lieblingsstück zu werden. Selbstgemachte Schmuckstücke eignen sich auch immer als Geschenke für liebe Freunde. Ihr Reiz liegt in ihrer Einzigartigkeit. Doch wie wirst du zum Freizeit-Schmuckdesigner? Online findest du viele Anleitungen für Ohrstecker, Ringe und Ketten. Du kannst mit einem Bastelset beginnen oder dir dein Grundmaterial selbst zusammenstellen. Nicht jedes Stück muss gekauft werden. Besonderen Spass macht das Basteln mit Fundsachen wie Muscheln und kleinen Steinen.

Verlobungsring für Mann und Liebsten aussuchen

Der Verlobungsring für den Mann ist en vogue. Mit dem Wandel und der Diversität der Beziehungen werden Bräuche neu interpretiert. Während Trauringe als Paarschmuck anerkannt sind und als öffentlich sichtbares Zeichen der Eheschliessung getragen werden, ist der Verlobungsring an der Hand eines Mannes noch ungewohnt. Traditionell wird der Ring von Männern für ihre Liebste ausgesucht und mit dem Heiratsantrag überreicht. Oft gehört der kostbare Verlobungsring zum Familienschmuck und wurde schon von der Mutter getragen. Er ist ein besonderes Schmuckstück, mit dem sich Wünsche und Erinnerungen verbinden. Beim Juwelier finden sich viele Kategorien von Verlobungsringen. Tipps zur Auswahl findest du hier.

Echte Perlen – Natürliche Schätze aus Perlmutt

Echte Perlen gehören zu den Kostbarkeiten im Schmuckkästchen. Perlenketten, Perlenarmreife und Colliers zierten die Damen schon in der Antike. Auch als Tränen der Götter bekannt, waren Perlen einst eine aussergewöhnliche Seltenheit. In neuerer Zeit gibt es Zuchtperlen, um die grosse Nachfrage nach edlem Schmuck zu befriedigen. Die Zuchtexperten verfügen über ein hohes Perlenwissen und stellen mithilfe verschiedener Muscheln wunderbare Kreationen her.