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Gelbgold – Alles über den unvergänglichen Klassiker für Schmuckstücke

Gelbgold – Alles über den unvergänglichen Klassiker für Schmuckstücke

Gelbgold ist das klassische Material für hochwertigen Schmuck – mit seiner strahlenden gelben Farbe ist es der Inbegriff von Schönheit und beständigem Wert und daher vor allem für Verlobungsringe, Eheringe und exklusive Geschenke für die meisten Menschen unverzichtbar. Vor allem in Verbindung mit Diamanten gilt Goldschmuck als unvergänglicher Klassiker. Allerdings ist Gold nicht gleich Gold, denn auch dabei gibt es Qualitätsunterschiede. Alle wichtigen Informationen zum Gelbgold haben wir dir hier zusammengestellt.

Woraus besteht Schmuckgold?

Gold ist ein sehr edles, aber auch recht weiches Metall. Daher kann es für Schmuck nicht in seiner reinstmöglichen Form verwendet werden, sondern wird mit anderen Metallen zu einer Legierung gemischt. Als Zusatzmetalle werden dabei schon seit historischer Zeit überwiegend Silber und Kupfer verwendet, seltener Zink, Cadmium oder Nickel.

Welcher Feingoldgehalt wird für Schmuck verwendet?

Für Schmuck ist Gold in fünf Reinheitsstufen (dem sogenannten Feingoldgehalt) üblich:

  • 750/1000 = 18 Karat Schmuckgold
  • 585/1000 = 14 Karat Schmuckgold
  • 417/1000 = 10 Karat Schmuckgold
  • 375/1000 = 9 Karat Schmuckgold
  • 333/1000 = 8 Karat Schmuckgold

18-karätiges Gelbgold besteht zu 750 von 1000 Teilen (also rund 75 Prozent) aus Gold und nur zu 25 Prozent aus anderen Metallen. Dieses sogenannte „Kronengold“ ist das edelste und teuerste Schmuckgold, das für sehr hochwertige Schmuckstücke verwendet wird, meist in Verbindung mit Diamanten oder anderen hochklassigen Edelsteinen. 14-karätiges Gold (585/1000) ist die in Europa am weitesten verbreitete Schmuckgoldlegierung und hat einen Goldgehalt von rund 58,5 Prozent. 10-karätiges Gold wird vor allem in den USA verkauft und ist in Europa unüblich. 8-karätiges Gold besteht sogar nur zu etwa einem Drittel aus echtem Gold. In der Schweiz dürfen Legierungen ab einer Feinheit von 375/1000 (neun Karat) als „Gelbgold“ bezeichnet werden, in Deutschland sogar schon ab 333/1000 (acht Karat). Legierungen mit einem so niedrigen Feingehalt haben allerdings ungünstige Eigenschaften, die sie bei Schmuck als „unedel“ erscheinen lassen: So neigen sie zum Anlaufen oder sogar zu Korrosion und zeigen eine geringe Farbtiefe. Daher werden sie nur bei sehr niedrigpreisigen Schmuckstücken verwendet.

Warum kann reines Gold nicht für Schmuck verwendet werden?

Legierungen mit einem noch höheren Goldgehalt als 750/1000 eignen sich durch ihre geringe Härte nicht als Schmuckgold und werden nur für Münzen und Barren verwendet. Die höchstmögliche Reinheitsstufe ist das sogenannte Feingold mit einem Goldgehalt von mindestens 999/1000 (24 Karat), das bei Goldbarren üblich ist – da diese meist als Geldanlage im Tresor verschwinden, ist die Härte des Materials dabei unerheblich.

Was ist der Unterschied zwischen Gelbgold und Rotgold oder Weissgold?

An sich sieht Gold immer gleich aus, es hat die typische, strahlend gelbe Farbe, die jeder mit diesem Edelmetall verbindet. Um diese Farbe zu erhalten, werden Gelbgoldlegierungen üblicherweise mit einem gleichen Anteil an Silber und Kupfer hergestellt, da das Silber die Rotfärbung des Kupfers kompensiert. Erhöht man den Kupferanteil gegenüber dem Silberanteil, erhält das Gold die rötliche Färbung des Kupfers – diese Goldlegierungen heissen dann Rotgold oder Roségold. Weissgold erinnert in der Farbe dagegen an Silber oder Platin. Es kann entweder eine Legierung aus Gold, Nickel und Kupfer sein (sogenanntes Nickelweissgold) oder aber aus Gold mit Nickel und Palladium (sogenanntes Palladiumweissgold). Da Palladium ebenfalls ein Edelmetall ist, ist Palladiumweissgold teurer und hochwertiger als Nickelweissgold. Durch Variationen im Anteil der verschiedenen Komponenten des Schmuckgolds kann die Farbe sehr fein reguliert werden.

Warum sind Verlobungsringe und Eheringe meist aus Gelbgold?

Verlobungsringe und Eheringe sollen ihre Träger ein Leben lang an ihre enge Bindung erinnern. Daher werden sie in der Regel aus Gelbgold gefertigt. Da bei Verlobungs- und Eheringen eine höchstmögliche Haltbarkeit erwartet wird – schliesslich werden sie ja meist Tag für Tag getragen – und der Schmuck auch nach Jahrzehnten noch wie neu aussehen soll, sollte man dafür eine hochwertige Goldlegierung verwenden. Das tiefe, strahlende Gelb, das für Gold typisch ist, lässt sich nur mit 18-karätigem Gelbgold erreichen.

Warum wird Gelbgold bei Ringen oder Kettenanhängern so gerne mit Diamanten kombiniert?

Gold und Diamanten sind zwei der edelsten und teuersten Stoffe, die zu Schmuck verarbeitet werden können. Daher eignen sie sich sehr gut für hochwertige Schmuckstücke. Ein Diamantring ist ein zeitloser Klassiker, der niemals aus der Mode gerät und ein hochexklusives Geschenk zu jedem Anlass ist, natürlich aber auch als Ehering! Viele Kenner behaupten, dass Diamanten erst in einer Fassung aus Gelbgold ihre ganze funkelnde Pracht entfalten, egal ob als Ring, als Anhänger für Halsketten oder bei Ohrringen. Auch eine Kombination aus Gelbgold mit Weissgold oder Rotgold und einem oder mehreren Diamanten wirkt sehr exklusiv.

Wie gut lässt sich Goldschmuck verkaufen?

Gold ist ein Material mit sehr hoher Wertbeständigkeit. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Goldpreis sogar wesentlich gestiegen. Daher kann Goldschmuck aus Gelbgold immer gut verkauft werden, da der Materialwert unabhängig von der Schmuckmode stets erhalten bleibt. Der Preis, der sich bei einem Goldankauf erzielen lässt, hängt vor allem von der Reinheit des Gelbgolds ab, die von einem spezialisierten Goldhändler mit Geräten genau bestimmt werden kann. Ein seriöser Goldhändler wird immer nach dem jeweils tagesaktuellen Kurs abrechnen und seine Bewertung transparent darlegen.

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