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Einen Ring selber zu machen, hat zahlreiche Vorteile. Zum einen weisst du selbst genau, aus welchem Material dein Ring besteht und wie du ihn hergestellt hast. Zum anderen ist er dadurch zu 100 Prozent individuell und einzigartig. Gerade in Sachen Mode und Accessoires lieben viele einzigartige Stilrichtungen. Ideen sind vielseitig umsetzbar und für jeden Geschmack ist etwas mit dabei. Der grösste Vorteil an selbstgemachten Ringen ist deshalb in jedem Fall die Individualität.
Ein Ring lässt sich einfach aus Draht herstellen. Dabei können solche Ringe sehr edel und elegant aussehen. Gleichzeitig ist diese Variante jedoch auch besonders günstig. Du nimmst hierfür einen silber-, kupfer- oder goldfarbenen Draht und verwendest diesen als Basis für den Ring. Hier befestigst du Perlen oder Steine, die dem Ring dann das gewisse etwas geben. Günstige Produkte findest du beispielsweise im Bastelladen. Natürlich kannst du auch echte Diamanten oder Edelsteine nehmen. Achte in jedem Fall darauf, einen guten Kleber auszuwählen, damit die Perlen gut halten.
Um den Ring herzustellen, benötigst du eine stumpfe Zange und einen Seitenschneider.
Du kannst einen Ring auch aus Fimo herstellen. Gerade wenn dir Basteln Freude bereitet, kennst du dich mit Fimo vielleicht schon aus. Auch hierfür findest du zahlreiche Anleitungen im Netz. Bei Fimo handelt es sich um eine weiche Masse, die sich durch Trocknen verfestigt. Diese gibt es in verschiedenen Farben. So kannst du sogar einen Ring, der Altgold ähnelt, daraus herstellen. Durch die Umarbeitung sieht er nach Schätzungen schnell aus wie ein gekaufter Ring. Du kannst hier mit Farben und Mustern spielen und sogar Streifen einarbeiten, indem du verschiedene Materialien verwendest.
Ja, es gibt auch Rohlinge, die du bekleben und aufwerten kannst. Solche Ringe werden in verschiedenen Grössen angeboten und sowohl in Gold als auch in Silber, Kupfer und anderen Farben. Wenn du dir einen solchen Ring zulegst, bekommst du in der Regel eine hochwertige Fassung. Oft bieten dieselben Läden und Online-Anbieter gleichzeitig Edelsteine, Perlen, Diamanten und andere Materialien an, mit denen du deinen Ring nach deinen individuellen Vorstellungen gestalten kannst. Auch Gravuren lassen sich auf solchen Rohlingen prima einarbeiten.
Bei Eheringen oder auch bei Verlobungsringen handelt es sich um sehr teure und hochwertige Schmuckstücke. Natürlich spricht nichts dagegen, solche Ringe selbst herzustellen. Nicht immer muss es bei Frauen oder Männern ein teurer Ring sein. Jedoch hat eine gewisse Qualität einen sehr entscheidenden Vorteil: Der Ring hält lange, was er als Ehering natürlich auch soll. Im besten Fall ist das Ehepaar das ganze Leben lang zusammen und trägt auch das ganze Leben lang diesen einen Ring. Ein Ring aus Draht geht aber irgendwann kaputt und muss ersetzt werden. Es ist dann die persönliche Entscheidung des Ehepaares, ob sie den Ring öfter ersetzen lassen wollen oder ob sie lieber einen hochwertigen Ring nehmen möchten, der die Jahre überdauert. Eheringe können aber dennoch individuell gestaltet werden. Beispielsweise kannst du auch Eheringe als Rohlinge kaufen und eine Gravur einarbeiten lassen. Doch auch mit Perlen und andere Elementen kannst du die Ringe individuell gestalten.
Im Grunde genommen sind dir bei der Gestaltung von Ringen keinen Grenzen gesetzt. Du kannst auch viele andere Elemente verwenden, um einen Ring individuell zu gestalten. Achte darauf, dass er weiterhin tragbar ist, also dass etwa nicht zu viele Elemente angebracht werden. Des Weiteren sollte der Ring robust sein und gut halten. Ansonsten kannst du deiner Fantasie und deinen Ideen freien Lauf lassen.
Ob Lippenpiercing, Dehnschnecken im Ohr oder Loch in der Nase: Piercings sind bei Frauen und Männern beliebt. Zu den ältesten und populärsten Trends zählt vor allem das Septum-Piercing. Es sitzt an der Nase – einer Körperstelle, die sich besonders gut für Piercingschmuck eignet. Besonders das klassische Septum-Hufeisen sehen wir heute bei vielen Menschen, denn es sticht mit seiner auffälligen Form heraus. Bevor du dich für ein neues Piercing entscheidest, gibt es jedoch einige Punkte zum Thema Septum-Stechen zu beachten. Erfahre zum Beispiel, wovon die Heilungsdauer abhängt, wie es um die Schmerzen steht und was du bei der Pflege beachtest.
Perlen zu reinigen ist eine kleine Herausforderung. Du möchtest, dass dein kostbarer Schmuck glänzt und strahlt. Vor allem willst du ihn aber nicht zerkratzen. Gerade Perlen sind empfindlich und können schnell ihren zarten Schmelz verlieren. Doch es gibt einige Haushaltstipps, mit denen du den Schmuckglanz erhältst und Schmutz dennoch wirksam entfernst. In diesem Ratgeber findest du Hinweise rund um die Schmuckreinigung für Perlen-, Gold- und Silberschmuck, die du schnell und ohne deine Gesundheit zu gefährden zu Hause anwenden kannst. Das schonende Putzen von Schmuckstücken ist eine kleine Kunst, aber kein Hexenwerk. Unsere Tipps helfen dir, Schmuck nachhaltig zu pflegen.
Silberbesteck und Schmuckstücke aus Silber müssen gut gepflegt werden, damit sie ihre Farbe und ihren Glanz behalten. Silber läuft mit der Zeit an, es können sich schwarze Flecken bilden, und der Glanz geht verloren. Diese Oxidationsprozesse, die auch bei Schmuck für Frauen und Herren auftreten, vermeidest du durch regelmässiges Silberputzen. In unserem Ratgeber erhältst du einige Tipps und Tricks, wie du Besteck, Silberketten und anderen Silberschmutz gründlich und zugleich schonend reinigst.
Unter dem Begriff Kreolenschmuck werden Preziosen zusammengefasst, deren künstlerische Gestaltung durch bestimmte Merkmale wie die aussergewöhnlichen Scharniere oder die Perlen aus Gelbgold unverwechselbar ist. Der Einzelbegriff Kreole steht hingegen für Ohrschmuck, die unbestritten berühmteste Variante des Kreolenschmucks weltweit. Warum gerade kreolische Ohrringe derart beliebt wurden, ist kaum erklärbar, denn auch die Halsketten oder Broschen bezaubern. Der erste Kreolenschmuck war übrigens die Chaine Forçat. Diese Goldkette besteht aus einer Nachbildung der Eisen, mit denen die Sklaven gefesselt wurden; eine Art Fuss- und Handschelle. Bezeichnenderweise schenkten die Gutsbesitzer ihren Maitressen eine Chaine Forçat, um ihre Besitzansprüche deutlich zu machen.
Dass Diamanten Reinheitsgrade haben, die sich messen und klassifizieren lassen, ist bekannt. Wichtig ist dies vor allem deshalb, weil der Reinheitsgrad eines Diamanten sehr viel Einfluss auf seinen Wert und seine Verwendung hat. Nicht alle Diamanten eignen sich für alle Schmuckstücke. Bei Diamantringen wird beispielsweise sehr viel Wert auf maximale Reinheit gelegt, während sehr kleine Diamanten, die nicht der Fokus eines Schmuckstücks sind, auch etwas unreiner sein können. Die Reinheitsgrade der Diamanten werden dabei von Fachleuten eingeschätzt. Insgesamt gibt es elf Reinheitsstufen, die unter anderem mögliche Einschlüsse oder Unreinheiten beschreiben. Mehr zum Thema findest du hier.
Du möchtest dir ein neues Schmuckstück für den Alltag oder gar einen Verlobungsring zulegen? Dann musst du deine Ringgrösse kennen, damit dir der Ring später nicht vom Finger rutscht oder zu eng ausfällt. Zur Bestimmung deiner Ringgrösse stehen dir diverse Methoden zur Verfügung. Am einfachsten ist es, wenn du eine Ringschablone besitzt. Verfügst du darüber nicht, kannst du dir auch mit Alternativen aushelfen. Wichtig ist: Die Ringgröse wird in Millimetern angegeben. Und: Es handelt sich stets um den Innenumfang.