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Septum-Piercing: Das gibt es über den beliebten Trend zu wissen

Septum-Piercing: Das gibt es über den beliebten Trend zu wissen

Ob Lippenpiercing, Dehnschnecken im Ohr oder Loch in der Nase: Piercings sind bei Frauen und Männern beliebt. Zu den ältesten und populärsten Trends zählt vor allem das Septum-Piercing. Es sitzt an der Nase – einer Körperstelle, die sich besonders gut für Piercingschmuck eignet. Besonders das klassische Septum-Hufeisen sehen wir heute bei vielen Menschen, denn es sticht mit seiner auffälligen Form heraus. Bevor du dich für ein neues Piercing entscheidest, gibt es jedoch einige Punkte zum Thema Septum-Stechen zu beachten. Erfahre zum Beispiel, wovon die Heilungsdauer abhängt, wie es um die Schmerzen steht und was du bei der Pflege beachtest.

Was ist ein Septum-Piercing?

Bei einem Septum-Piercing handelt es sich um ein Piercing in der Nasenscheidewand. Dabei gilt: Das Piercingloch befindet sich nicht direkt auf der Nasenscheidewand, sondern im weichen Gewebe unterhalb des Knorpels. Es zählt zu den ältesten Formen des Piercings, da es in unterschiedlichen Kulturen als weit verbreitet und besonders beliebt gilt. So findest du das spezielle Nasenpiercing seit jeher in Afrika, Asien und Amerika. Viele Träger und Trägerinnen entscheiden sich für das klassische Hufeisen oder für einen Ring in der Nase.

Wie schmerzhaft ist das Septum-Piercing?

Grundsätzlich gilt: Das Schmerzempfinden beim Septum-Piercing ist immer individuell und damit subjektiv. Unsere Nasenscheidewand gilt jedoch als besonders empfindlich, weil sich dort viele Nervenenden befinden. Entscheidend ist, dass das Piercing nicht durch das Knorpelgewebe gestochen wird, sondern durch das weiche Gewebe – was nicht zu grosse Schmerzen verursacht. Seriöse Piercingsstudios bieten in der Regel ein sauberes Durchstechen durch das weiche Gewebe bei einem Septum-Piercing an und verschonen so die knorpelige Nasenscheidewand. Zum Vergleich: Ein Helix-Piercing zählt zu den schmerzhafteren Piercings, weil der Stich durch unser Knorpelgewebe erfolgt. Hinweis: Ein Septum-Piercing solltest du dir bei einem seriösen und qualifizierten Piercer stechen lassen, um dir mögliche Infektionen und Schmerzen zu ersparen. Führe den Prozess nicht in Eigenregie durch, denn damit riskierst du grössere Komplikationen.

Wie pflege ich ein Septum-Piercing?

Beachte folgende Pflegetipps nach dem Stechen des Septums:

  • Desinfiziere deine Hände regelmässig, um die frische Wunde nicht mit Keimen zu kontaminieren. Achte grundsätzlich darauf, nicht zu oft mit deinen Fingern am Piercing herumzuspielen, um den Heilungsprozess nicht zu beeinträchtigen.
  • Verwende eine milde Seife, um dein Gesicht zu reinigen. Am besten eignen sich jetzt pH-neutrale Produkte für die Gesichtspflege. Diese greifen die Wunde nicht an und trocknen sie auch nicht aus.
  • Verzichte für einige Zeit auf Make-up im Bereich deiner Nase. Kosmetik kann die Wunde verschmutzen, was häufig zu einer Infektion der offenen Wunde führt.
  • Reinige dein Piercing regelmässig mit einem Antiseptikum. Dieses erhältst du zum Beispiel in der Apotheke. Das Wunddesinfektionsmittel befreit die Haut von Keimen, Fett und Schmutz und unterstützt so den Heilungsprozess.
  • Das Piercing entzündet sich häufig, wenn es zu einem Schnupfen kommt. In einem solchen Fall achtest du besonders auf die Hygiene.
  • Verzichte auf Ballsportarten, Schwimmen und Saunabesuche, wenn deine Wunde noch nicht verheilt ist.
  • Nimm das Piercing in den ersten Monaten nicht heraus. Andernfalls wächst das Loch wieder zu.

Wie lange braucht ein Septum-Piercing zum Verheilen?

In der Regel verheilt ein Septum-Piercing innerhalb von zwei bis drei Monaten vollständig. Die Dauer des Heilungsprozesses hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab: So spielt es zum Beispiel eine wichtige Rolle, ob eine Infektion die Wundheilung verzögert und wie der allgemeine Gesundheitszustand des Trägers ist. Wer unter bestimmten chronischen Erkrankungen oder einer Durchblutungsstörung leidet, muss meist mit einer längeren Heilungsdauer rechnen. Hinweis: In einigen Fällen heilen Piercings auch nach mehreren Monaten nicht ab. Suche dein Piercingstudio auf oder lasse deine Wunde medizinisch untersuchen, um eine Wundheilungsstörung auszuschliessen. Typische Symptome einer Störung sind:

  • Schmerzen
  • nässende Wunde mit Wundsekret
  • verhärtetes Gewebe
  • Rötungen und Schwellungen im Nasenbereich
  • Eiter

Wie ist der Ablauf im Piercingstudio?

Zunächst schaut dein Piercer sich deine Nase an und klärt, ob eine Verkrümmung der Nasenscheidewand oder andere Unebenheiten vorliegen. In der Regel verwendet er beim Stechen eine Septum-Klemmzange, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen und das Gewebe nicht zu beschädigen. Für mehr Gegendruck kommt ausserdem eine sogennante Receiving Tube zum Einsatz, die für zusätzliche Stabilität beim Durchstechen sorgt. Viele seriöse Studios bieten eine örtliche Betäubung an, damit der Schmerz sich in Grenzen hält, falls es doch ans Knorpelgewebe geht. Das sollte jedoch nicht der Regelfall sein, denn Verletzungen des Knorpels ziehen manchmal eine Entzündung nach sich. Vergleiche deshalb verschiedene Piercingstudios miteinander, um ein erfahrenes Team zu finden. Lasse dich vor dem Stechen ausserdem über den Ablauf und mögliche Risiken aufklären.

Kann ich auch Lippenpiercings oder Ohrringe als Septum-Hufeisen nutzen?

Das klassische Septum-Hufeisen gilt als äusserst beliebter Piercingschmuck. Ob ein herkömmliches Lippenpiercing oder auch Ohrringe sich als Ersatz eignen, ist jedoch umstritten: In der Regel handelt es sich bei einem Septum-Piercing um eine Grösse von 1,2 Millimeter – und in seltenen Fällen auch um die Grösse 1,6 Millimeter. Standard-Ohrlöcher sind hingegen kleiner. Wer nun zu herkömmlichen Creolen, Nasensteckern für Nasenflügel oder zu einem anderen Piercingschmuck greift, riskiert, dass das frische Loch sich mit der Zeit verkleinert oder zuwächst. Deshalb gilt grundsätzlich: Das vom Piercingstudio eingesetzte Septum-Piercing trägst du am besten so lange, bis die Wunde verheilt ist und das Loch bestehen bleibt.

Welche Alternativen zum Septum-Stechen gibt es?

Du wünschst dir ein Nasenpiercing, erträgst jedoch keine Schmerzen oder möchtest kein sichtbares Nasenloch? Unser Tipp: Heute findest du eine grosse Auswahl an sogenannten Fake-Piercings auf dem Markt. Auch Septum-Clips sind dabei. Das Fake-Piercing sieht einem echten Piercing ähnlich. Du benötigst jedoch kein echtes Loch in der Nase, um den Schmuck einzusetzen. Stattdessen klemmst du den Schmuck sanft in die Nasenscheidewand. Der Schmuck gilt zunächst als gewöhnungsbedürftig und übt einen leichten Druck aus. Auch hier gilt: Entscheide dich für ein hochwertiges Material. Das gilt besonders für diejenigen, die zum Beispiel kein Nickel im Schmuck vertragen. Greife stattdessen lieber zu Edelstahl, denn das Metall gilt als äusserst robust und langlebig. Beachte dabei, dass auch Chirurgenstahl und Edelstahl meist eine kleinere Menge Nickel enthalten. Dein Piercingstudio oder Juwelier berät dich dazu. Zum Abschluss noch ein Tipp: Fake-Schmuck eignet sich auch, um abzuwägen, ob du dir ein echtes Septum-Piercing an deiner Nase vorstellen kannst.

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