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Inzwischen wird das nicht mehr ganz so streng gesehen, denn es werden auch für Damen Siegelringe hergestellt, die diese Schmuckstücke aus Gold, Silber oder gar Edelstahl mit Begeisterung tragen. Sie sind allerdings deutlich kleiner und oftmals mit einem schmückenden Stein besetzt. Unterschiedlich ist vor allem die Art, wie Damen einen Siegelring tragen. Generell gilt, dass der vierten Finger einer jeden Hand bei Frauen zu meiden ist. Dies ist eine Tradition, die über die Moderne hinausgeht und es steckt ein wenig Aberglaube dahinter: Die beiden Ringfinger sollen frei bleiben für den Verlobungs- oder Ehering, denn ist er belegt, bleibt die Frau alleine – so zumindest lautet die Regel aus dem Volksmund. Aber schlussendlich ist es deine Entscheidung als moderne Frau, an welchem Finger dir der Siegelring besser gefällt.
Um einen individuellen Siegelring tragen zu können, ist der Weg in die Goldschmiede oder zu einem Schmuckdesigner unumgänglich. Insbesondere beim Schmuckdesigner werden gerne moderne Materialien für Siegelringe verwendet, darunter:
Muss es kein nach deinen Wünschen gefertigtes Einzelstück sein, kannst du einen Siegelring auch als Modeschmuck kaufen, wobei dir facettenreiche Motive, Designs und Grössen zur Auswahl stehen.
Hast du dich jemals gefragt, warum manche Männer gravierte Ringe am Ring- oder am kleinen Finger tragen? Dieser Herrenschmuck ist seit Tausenden von Jahren ein dekorativer und einstmals praktischer Bestandteil der Herrenmode. Für wohlhabende und bedeutende Männer war ein Siegelring ein Zeichen der Macht und ein Werkzeug, das der Unterschrift gleich gesetzt wurde, manchmal sogar wichtiger als diese war. Ein Siegelring unterscheidet sich von anderen Ringen durch das gravierte oder erhabene Symbol. Dies können sein:
Siegelringe werden bereits 3.500 vor Christus verwendet, als die Menschen in Mesopotamien damit begannen, sie als Authentifizierungsmethode zu verwenden. Ursprünglich war am eigentlichen Ring ein drehbarer Zylinder angebracht. Dieser wurde über feuchten Ton gerollt, wo die Gravur im Zylinder einen deutlichen Eindruck hinterliess. Der Ton trocknete und konnte nur entfernt werden, in dem er zerbrochen wurde. Auf diese Weise wurden Umschläge versiegelt, aber auch
Im alten Ägypten trugen Pharaonen, religiöse Führer und Adlige Schmuckstücke, die aus Stein oder Keramik gefertigt waren. Diese Siegelringe wurden Fayence genannt. Die Ringe waren aussen flach und mit Dekorationen und Symbolen oder Hieroglyphen verziert, sodass jeder einzelne Ring einem bestimmten Mann zugeordnet werden konnte. Übrigens werden auch im Alten Testament Siegelringe erwähnt, so in der Geschichte von Daniel in der Löwengrube. Und: Einer der ersten Sammler von Siegelringen war König Mithridates VI. von Pontus, der angeblich mehrere Hundert dieser Preziosen besessen haben soll.
Das ist ein relativ neuer Trend, der übrigens auch Freundschaftsringe und Eheringe umfasst. Sollen die Verlobungsringe besonders stilvoll sein, lässt du sie in einer Goldschmiede anfertigen. Als Motiv sind die Initialen des Paares sehr beliebt, wobei die einzelnen Buchstaben meist kunstvoll ineinander verflochten sind. Das Siegel auf dem Verlobungsring für die Braut ist dabei etwa halb so gross wie beim Siegelring für den Bräutigam. Zudem ist es Trend, obendrein einen Diamanten einsetzen zu lassen, damit Frau nicht auf ihren Edelstein zum Heiratsversprechen verzichten muss. Verlobungsringe müssen aber nicht unbedingt als Siegelring in Handarbeit in Goldschmieden hergestellt werden. Einige bekannte Marken für hochwertigen Schmuck bieten inzwischen Verlobungsringe mit Siegel an, die von bestimmten Symbolen geschmückt sind. Dies sind insbesondere:
Bei Männern ist es üblich, dass Siegelringe am kleinen oder Ringfinger getragen werden. Dabei ist zu beachten, dass Rechtshänder das Schmuckstück an der linken Hand tragen, bei Linkshändern ist es umgekehrt. Gelegentlich wurden im Mittelalter auch der Mittel- oder Zeigefinger zum Tragen der Siegelringe genutzt, meist dann, wenn die Person mehrere Ämter und Positionen bekleidete und deshalb auch mehr als einen oder zwei Siegelringe besass. Heutzutage kannst du aber auch Männer beobachten, die ihren Siegelring am Daumen tragen. Das ist eine bizarre Mode aus der Rocker-Szene. Sie entstand, weil der Siegelring bei Schlägereien oftmals zu gebrochenen Fingern führte. Frauen tragen hingegen ihren Siegelring generell am kleinen Finger, damit die Ringfinger an der rechten und linken Hand für den Verlobungsring, respektive den Ehering frei sind.
Du kannst deiner Fantasie frei Lauf lassen, und einen Siegelring mit deinem Lieblingsmotiv und in hoher Qualität sowie mit feinen Details bei einem Goldschmied in Auftrag geben. Alternativ bietet sich Schmuckhersteller an, denn einige davon produzieren auch Einzelstücke auf Nachfrage. Soll es ein Siegelring mit einem Wappen sein, ist der Besuch bei einem Heraldiker ein guter Tipp. Diese Spezialisten beschäftigen sich mit Wappnen sowie Siegeln und zwangsläufig auch mit der Stammbaumforschung. Du kannst einen Heraldiker beauftragen, in deiner Familiengeschichte zu stöbern, denn oft findet sich ein längst vergessener Vorfahre, der im Besitz eines Familienwappens war. Dieses kannst du dann wieder aufleben lassen. Oder du beauftragst den Heraldiker damit, ein komplett neues Wappen zu kreieren, bei dem deine Vorstellungen in das Motiv einfliessen.
Ja, ich will: Nach dem vielzitierten „Ja-Wort“ während der Trauung stecken sich die frischgebackenen Eheleute traditionell gegenseitig die Eheringe an den Ringfinger. Doch an welcher Hand werden die Trauringe eigentlich getragen? Welche Regelung gilt in der Schweiz und welche in anderen Ländern? Woher kommt die Tradition und welche Gründe gibt für das Tragen des Eherings an einer bestimmten Hand? Antworten auf diese Fragen und weitere Tipps erhältst du in unserem ausführlichen Ratgeber.
Echter Schmuck erfreut sich grosser Beliebtheit, besonders wenn es um Edelsteine und Perlen geht. Zur Gattung Pinctada gehört die Südseemuschel Pinctada maxima, die Perlmutt und einheitlich grosse Perlen produziert. Sie kommt im pazifischen Ozean vor und wird heute speziell gezüchtet. Ihr Inhalt ist die Südseeperle, die als erstes von Japanern gezüchtet und so benannt wurde, weil sie in südlich von Japan liegenden Meeren aus dem Wasser geholt wird.
Freundschaftsringe sind en vogue. Weit mehr als ein modisches Accessoire und doch noch von anderer Bedeutung als Ehe- oder Verlobungsringe, setzen sich die Schmuckstücke immer mehr durch. Viele Menschen zeigen mit Partnerringen ihre Verbundenheit. Alternativ werden Armschmuck oder Anhänger in identischem Design getragen. Durch Gravuren bekommt der Schmuck einen individuellen Charakter und seine besondere Bedeutung für zwei Menschen, die einander zugetan sind. Freundschaftsringe können als Äquivalent zu Eheringen getragen werden oder sie sind Vorboten für Verlobungs- und Antragsringe. Die Möglichkeiten der Gestaltung variieren und sind so individuell wie die Paare, die sie tragen: moderne Edelstahlringe, verspieltes Silber oder kostbares Gelbgold.
Diamanten für Schmuck, Anhänger und Ringe gibt es seit mehr als zweitausend Jahren. Der Rohkristall selbst ist milchig und trüb. Die Veredelung findet durch den Diamantschliff statt, wobei dieser auch andere Qualitätsmerkmale bestimmt, darunter wie wertvoll der Diamant am Ende ist oder wie viele Karat er hat. Das Schleifen und Polieren ermöglicht den optischen Effekt des klassischen Schmucksteins. Er wird in der Oktaederspitze abgeschliffen und weist dann eine zusätzliche Polierfläche auf. Wenn er besonders viele Facetten hat, handelt es sich um einen Brillanten.
Trauringe gehören zu den Schmuckstücken, die dauernd und über einen langen Zeitraum getragen werden. Wenn sich Form und Umfang der Finger verändern, passen die Ringe irgendwann nicht mehr. Sie können dann nur noch schwer aufgesteckt und abgezogen werden. Es wird also Zeit, die Eheringe in den Grössen anpassen zu lassen. Wenn du dafür keinen Juwelier in Anspruch nehmen und Kosten sparen willst, kannst du mit einfachen Hausmitteln Ringe auch selbst verkleinern. Hier einige Tipps, wie das funktioniert.
Die Muschel mit Perle ist ein Sinnbild für Schönheit und Reichtum. Mit ihrem seidigen, edel schimmernden Glanz faszinieren Perlen auf eine mystische Weise. Seit jeher verwenden Menschen die kostbaren Kugeln zur Herstellung kunstvoller Anhänger und Ketten. Perlenschmuck gehört zu den edelsten und wertvollsten Geschenken. Neben den Perlen, die durch einen glücklichen Zufall in den Muscheln entstehen, gibt es die vielfach verwendete Variante der Zuchtperle. Die als Tränen der Götter bezeichneten Gebilde verdanken ihre Faszination dem Zusammenspiel von Orient und Lüster, von Lichtbrechung und Glanz.